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Was tun bei einer Blasenentzündung?

Eine Blasenentzündung (Zystitis) äußert sich über spezifische klinische Merkmale wie etwa Unterleibsschmerzen, ein Brenngefühl beim Wasserlassen sowie häufigen Harndrang. Die Infektion der Blase und Harnwege ist daher an unangenehme Symptome gekoppelt, die bei den Erkrankten große Schmerzen auslösen. Deshalb stellen sich Patienten unmittelbar nach dem Auftreten der Beschwerden die Frage; „Was tun bei einer Blasenentzündung?“

Was sollten Sie tun bei einer Blasenentzündung?

was tun bei blasenentzündungMediziner differenzieren zwischen einer komplizierten- und unkomplizierten Zystitis. Eine unkomplizierte Zystitis bedarf nicht zwingend einer antibiotischen Behandlung. In diesen Fällen kann eine spezielle Kombination aus Haus- und Schmerzmitteln eine Linderung der Symptome einleiten. Demnach orientiert sich die Frage; „Was tun bei einer Blasenentzündung?“, stets an der individuellen Befundlage des jeweiligen Patienten.

Laut Medizinern werden Blaseninfektionen bei Männern, Kindern, Schwangeren, Diabetikern und immungeschwächten Menschen als kompliziertes Krankheitsbild eingeordnet. Ebenso werden stetig wiederkehrende Blaseninfektionen als komplizierte Zystitis klassifiziert.
In Relation dazu gilt die Erkrankung als unkompliziert, sofern der Patient keine relevanten Risikofaktoren für die Entstehung einer Zystitis erkennen lässt.

Was tun bei einer Blasenentzündung, die als kompliziert eingestuft wird?

Neben Abwehrschwäche, Blasenfunktionsstörungen, Harnstau, eingeengten Harnwegen und dem Rückfluss des Urins von der Blase in den Harnleiter, erhöhen bestimmte Stoffwechselstörungen wie Diabetes und Schwangerschaften das Risiko an einer komplizierten Zystitis zu erkranken.

Personen, die Risikofaktoren für die Entstehung einer komplizierten Zystitis erfüllen, sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen, sobald sie die ersten Symptome an ihrem Körper registrieren. Der Arzt untersucht den Urin mit Hilfe eines Harnstreifentests. Zusätzlich werden die im Urin gelösten Bakterien als Urinkultur auf einem speziellen Nährmedium gezüchtet. In diesem Rahmen wird gezielt ermittelt welche Antibiotika am besten für die Bekämpfung der Erreger geeignet sind. Eine Ultraschalluntersuchung der Harnwege ergänzt die Anamnese.

Hinweis: Männer sind aufgrund ihrer verlängerten Harnröhre selten von einer Zystitis betroffen. Daher müssen Männer umfassend sämtliche Ursachen medizinisch beleuchten lassen, um schwerwiegende Erkrankungen zuverlässig ausschließen zu können.

Bakterielle Blaseninfektionen werden meist mit Hilfe von Antibiotika therapiert. Primär verordnen Mediziner in diesem Kontext Fosfomycin und Nitrofurantoin.

Was tun bei Blasenentzündung, die von Fieber begleitet wird?

Erstrecken sich die Beschwerden über ein Zeitfenster von mehr als drei Tagen, löst dies umgehend eine Notwendigkeit für eine sofortige ärztliche Untersuchung aus.

Tritt das Krankheitsbild in Verbindung mit Fieber in Erscheinung, deutet dies ebenfalls auf schwerwiegende Komplikationen hin. Das Fieber kann als Indikator dafür verstanden werden, dass die Infektion aufgestiegen ist und die Nieren befallen hat. Als Reaktion können betroffene Patienten eine akute oder chronische Nierenbeckenentzündung entwickeln.

Was tun bei einer Blasenentzündung bei Kindern?

Symptome einer Zystitis werden bei Kindern prinzipiell als behandlungsbedürftig gewertet. Deshalb sollten Eltern zeitnah bei einem Arzt vorstellig werden, wenn die spezifischen Merkmale der Infektion zu beobachten sind.

Was tun bei Blasenentzündung mit unkompliziertem Krankheitsbild?

Als unkomplizierte Blaseninfektionen werden Krankheitsbilder eingeordnet, die weder auf Risikofaktoren schließen lassen noch ein langes Zeitfenster umfassen. Sind die klinischen Anzeichen der Zystitis relativ leicht ausgeprägt und mit keinem Fieber verknüpft, sind Blaseninfektionen unkompliziert. Außerdem implizieren unkomplizierte Krankheitsbilder ein Intervall, das drei Tage nicht übersteigt.

Im Zuge einer unkomplizierten Zystitis können Erkrankte die Frage; „Was tun bei Blasenentzündung?“, auch unkompliziert beantworten. Unkomplizierte Blasenentzündungen heilen oftmals von alleine aus. Eine zielgerichtete Kombination aus Hausmitteln, natürlichen Antibiotika und abwehrstärkender Nahrung kann effektiv dabei helfen den Heilungsprozess voranzutreiben.

Viel trinken und andere Tipps als Antwort auf „Was tun bei einer Blasenentzündung?“

Grundsätzlich sollten Patienten mindestens zwei bis drei Liter pro Tag trinken, um permanent die Blase zu entleeren bzw. durchzuspülen. Auf diese Weise werden die Keime aus dem Körper ausgeleitet. Zusätzlich sollten Erkrankte zur Stärkung des Immunsystems pflanzliche Mittel aufnehmen. So enthalten Kapuzinerkresse und Meerrettich eine hohe Konzentration an Senfölen, die eine ähnliche Wirkweise wie die chemischen Antibiotika besitzen. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass die Pflanzen bei unkomplizierten Blaseninfektionen helfen können.

blasenentzündungFerner empfiehlt sich zur Maximierung des Immunsystems der Konsum von Manuka- Propolis – Bonbons. Diese vereinen die wertvollen Inhaltsstoffe von Propolis und Manuka Honig. Propolis ist ein Schutzkitt der Bienen, der Viren, Bakterien und Pilze vom Bienenstock fernhält. Der Manuka Honig zeichnet sich wegen seiner einzigartige Formulierung ebenso durch seine antiviralen und immunstärkenden Eigenschaften aus. Acerola – Muttersaft in Bioqualität dient als natürliche Vitamin C – Quelle. Die Acerolakirsche ist die Vitamin C- reichste Frucht.

Eine Kräutertherapie mit Goldrute, Birke, Brunnenkresse, Schafgarbe, Kamille, Kapuzinerkresse und Schachtelhalmkraut leitet oft auch eine Besserung der Beschwerden ein. Hierfür sollten fünf Kräuter miteinander vermischt und als Tee aufgebrüht werden. Dreimal pro Tag sollten Kranke eine Tasse verzehren.

Wärmflaschen, die auf den Unterleib aufgelegt werden, generieren eine Beruhigung der Symptome. Ferner tragen feuchtwarme Umschläge im Bereich der Blase und Sitzbäder für eine Entspannung der gereizten Blasenmuskulatur bei.

Was tun bei einer Blasenentzündung, die wiederholt auftritt?

Insbesondere Patienten bei denen eine Zystitis wiederholt auftritt, leiden massiv unter den klinischen Merkmalen der Infektion. Deshalb fragen betroffene Patienten; „Was tun bei einer Blasenentzündung, die in kurzen Abständen erkennbar wird?“

Bei langwierigen Blaseninfektionen ist eine innovative Therapie mit körpereigenen Colibakterien scheinbar sehr erfolgsversprechend, um die Beschwerden langfristig zu bekämpfen. In diesem Rahmen entnehmen Mediziner Bakterien aus dem Darm der Patienten und bereiten diese, unterstützt durch ein innovatives Verfahren, zu einem Medikament auf. Im Nachgang wird dieses Präparat den Erkrankten verabreicht. Laut wissenschaftlicher Statistiken ist die diesbezügliche Behandlung sehr oft mit gutem Erfolg verknüpft.


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