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Impfung gegen Blasenentzündung?

Diese Mittel helfen bei einer Zystitis

Fast jede Frau hat mindestens einmal in ihrem Leben eine Zystitis und weiß wie unangenehm und schmerzhaft das sein kann. Was früher als leichtfertig abgetan wurde, kann heute zu ernsten Folgeerkrankungen führen, daher sollten Sie bei einer Zystitis schnell handeln.
Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine Zystitis vermeiden können und wie Sie eine bereits bestehende Zystitis lindern können.

Was genau ist eine Zystitis

blasenentzündungEine Zystitis ist die Infektion der Harnröhre, die neben stechendem Bauchschmerz ein vermehrtes und schmerzhaftes Wasserlassen nach sich zieht.
Die meisten Formen sind temporär und können mit der richtigen Behandlung schnell geheilt werden. Problematisch kann eine Blasenentzündung werden, wenn Sie innerhalb von 6 Monaten erneut auftritt. Dann sprechen Mediziner von einer chronischen Zystitis, die unter Umständen gefährlich sein kann.

Eine immer wiederkehrende Zystitis schränkt nicht nur die Lebensqualität ein, sie kann auch ein Fruchtbarkeitsrisiko darstellen und dauerhaft die Nieren schädigen.

Sollten Sie die öfter, also mehrmals innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten eine Blasenentzündung haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Behandlungen.

Die Ursachen einer Zystitis

Die Ursachen einer Zystitis sind sehr vielfältig. Generell sind aber Frauen weitaus anfälliger für eine Zystitis als Männer, da Ihre Harnröhre kürzer ist und so Bakterien schneller in die Blase gelangen können.
Häufig gelangen nach dem Geschlechtsverkehr Bakterien in die Harnröhre und es entsteht eine Ziehen im unteren Bauchbereich, Schmerzen beim Wasserlassen bis hin zu Blut im Urin.
Aber auch eine schlechte Toilettenhygiene oder das längere Sitzen auf sehr kaltem Untergrund können eine Zystitis hervorrufen.

Neue Heilungsmethoden-die Impfung gegen Blasenentzündung

Eine noch recht neue Heilungsmethode ist die Impfung gegen Blasenentzündung. Diese Methode ist besonders für Frauen, die unter einer chronischen Zystitis leiden, sinnvoll.
Die Impfung gegen Blasenentzündung ist in zwei Varianten möglich, entweder in Form von Tabletten oder in Form von Spritzen. Bei dieser Therapieform muss die Patientin entweder über einen bestimmten Zeitraum regelmäßig Spritzen erhalten oder aber eine Tablette einnehmen. Ziel ist es, dass sich das Immunsystem an das Darmbakterium Escherichia coli gewöhnt, das für den Großteil der Zystitis verantwortlich ist.

Das kann die Impfung gegen Blasenentzündung

Die Kosten für die Impfung gegen Blasenentzündung werden in vielen Fällen von der Krankenkasse bezahlt. Die Impfung verspricht aber leider keinen vollständigen Schutz, verringert aber das Risiko, erneut an einer Zystitis zu erkranken deutlich. Für bestmöglichen Schutz sollte die Impfung alle fünf Jahre aufgefrischt werden.

impfung gegen blasenentzündungOb eine Impfung gegen Blasenentzündung die richtige Behandlung für Sie ist, entscheidend letztens Endes Ihr behandelnder Arzt. Lassen Sie sich daher vor der Entscheidung eine Impfung gegen Blasenentzündung durchführen zu lassen, umfassend von Ihrem Arzt beraten.

Der Vorteil bei einer Impfung gegen Blasenentzündung ist, dass Sie danach wahrscheinlich weniger schwere bzw. in vielen Fällen gar keine Zystitis mehr bekommen. Der Nachteil bei der Impfung gegen Blasenentzündung ist jedoch, dass Sie den Therapiezeitraum nicht verkürzen dürfen und die Medikation stets regelmäßig erfolgen soll, damit die Impfung gegen Blasenentzündung auch wirksam ist. Beachten sollten Sie auch, dass die Impfung gegen Blasenentzündung in einigen Fällen noch nicht ausreichend erforscht worden ist.

Hilft die Impfung gegen Blasenentzündung wirklich?

Nehmen Sie eine Zystitis nicht auf die leichte Schulter, denn allzu schnell können die Beschwerden ernsthafte Folgen haben. Sprechen Sie daher bei Beschwerden beim Wasserlassen immer mit Ihrem behandelnden Arzt über mögliche Therapieformen, wie zum Beispiel einer Impfung gegen Blasenentzündung.

Das können Sie bei einer Zystitis tun

blasenentzündung homöopathieBekannte Hausmittel gegen Zystitis sind unter anderem das Trinken von Cranberry-Saft, dem eine antibakterielle Wirkung nachgesagt wird. Auch spezielle Tees mit Heilkräutern wie zum Beispiel Goldrutenkraut, Bärentraubenblätter oder Brennnessel wirken harntreibend und helfen die Bakterien auszuspülen.

Das Allzweckhausmittel Natron ist ebenfalls ein bewährtes Hausmittel, um die Beschwerden einer Zystitis zu lindern. Lösen Sie einen Teelöffel Natron in einem mit Wasser gefüllten Glas auf und trinken Sie das Ganze auf nüchternem Magen. Natron ist von Natur aus basisch und hebt den pH-Wert des Urins, so dass das Brennen beim Wasserlassen vermindert wird.

Darüber hinaus ist eine gute Prävention wichtig, um einer Zystitis vorzubeugen. So sollten Sie nach dem Geschlechtsverkehr unbedingt Wasserlassen, um mögliche, in der Harnröhre befindliche Bakterien herauszuspülen. Auch das richtige Säubern nach dem Stuhlgang ist wichtig, um Darmbakterien daran zu hindern, in die Harnröhre zu gelangen. Wischen Sie daher immer von vorne nach hinten.

Hinweis: Wenn Sie bereits unter einer Zystitis leiden, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Dieser kann Ihnen ein Antibiotikum verschreiben, das die Bakterien abtötet. Darüber hinaus kann Ihr Arzt mit einer Urinuntersuchung feststellen, ob bereits kleinere Blutspuren zu finden sind.

Auch wenn Antibiotika besonders wirksam sind, so gibt es doch viele Patientinnen, die lieber auf pflanzliche Mittel setzen. Hier gibt es mittlerweile eine Vielzahl von sehr wirksamen Medikamenten, manche in Pulver, andere in Kapselform, die die Bakterien nach und nach aus der Harnröhre herausspülen. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.


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