Skip to main content

Bakterien im Urin – Anzeichen einer Blasenentzündung?

Bakterien im Urin müssen nicht immer eine Erkrankung bedeuten

Bei einer Entzündung der Blase kommt es meist zu einer Erkrankung der Schleimhaut in der Harnblase. Dies wird durch Bakterienkulturen ausgelöst, die den Harnleiter hoch gewandert sind.
Wer oft unter einer Blasenentzündung leidet, der kennt die Symptome nur zu gut. Ständige Toilettengänge mit brennenden und stechenden Schmerzen. Die Betroffenen fragen sich, welche Ursachen die Blasenleiden haben und vor allem, wie sie einer solchen Entzündung vorbeugen können. Dabei müssen aber nicht immer die Bakterien im Urin die einzigen Anzeichen für eine Entzündung im Harnwegsbereich sein.

Hinweis: Wer einen Infekt der Harnwege nicht angemessen behandeln lässt, der ist der Gefahr ausgesetzt z.B. an einer Nierenbeckenentzündung zu erkranken. Dies kann bei häufigerem Auftreten Narben auf der Niere hinterlassen und diese dann auch langfristig schädigen.

Beim Verlassen der Blase ist Urin nicht keim- und bakterienfrei

bakterien im urinGenerell ist Urin beim Verlassen der Blase nicht keimfrei, denn die Harnröhre eines Menschen ist mit Bakterien besiedelt. Dies ist im menschlichen Körper auch eine normale Gegebenheit, die an sich noch nicht auf eine Blasenentzündung hindeutet.

Um von einem Infekt auszugehen, testet der Arzt zum einen die Bakterien im Urin, achtet auf die Symptome der Betroffenen und zieht bei seiner Untersuchung noch weitere Kriterien heran.

Je nach Schwere der Erkrankung sind genauere Untersuchungen mit Ultraschall und dem Anlegen von bakteriellen Kulturen im Labor notwendig, damit eine gezielte Behandlung durchgeführt werden kann.

Wichtige Kriterien für den Arzt, die für einen Infekt im Blasenbereich sprechen

Bei den Bakterien im Urin muss eine hohe Konzentration vorhanden sein, damit sie als sicheres Anzeichen für eine Blasenerkrankung gesehen werden können. Außerdem sollten neben den typischen Anzeichen neben des vermehrten Wasserlassens und des Brennens und Stechens beim Urinieren noch weitere Indizien gegeben sein. So können viele Frauen den Urin nicht mehr gut halten und verlieren immer mal wieder ein paar Tröpfchen.

Wenn eine starke Erkrankung vorhanden ist, dann kann auch Blut im Urin vorhanden sein. Erkrankte Personen leiden des Weiteren auch über Schmerzen im Flankenbereich, die bei einer ausgeprägten Entzündung in den ganzen Rücken ausstrahlen können. Es können auch Fieber und allgemeine Schwäche als zusätzliche Symptome auftreten.
Im Bereich der Bakterien im Urin überprüft der Arzt ob zwei verschiedene Bakteriengruppen vorhanden sind. Diese verschiedenen Bakterien im Urin lassen dann ganz sicher darauf schließen, dass eine Entzündung der Blase vorliegt. Es wird auch ein Test auf Nitrit und weiße Blutkörperchen durchgeführt, denn diese deuten auf die Entzündung im Blasenbereich hin.

Antibiotika gegen Bakterien im Urin

Im Rahmen der Behandlung ist es für den Patienten wichtig, dass das Antibiotikum genau auf die Bakterien im Urin abgestimmt ist, damit auch alle durch die Therapie beseitigt werden, denn wenn Reste der Bakterien im Urin zurückbleiben sollten, kann dies wieder einen erneuten Infekt auslösen. Für die Patienten ist es daher sehr wichtig, dass sie am Ende der Einnahme des Medikaments eine weitere Kontrolle beim Arzt durchführen lassen, denn die Entzündung sollte komplett ausheilen.

Tipps und Tricks zur Vorbeugung eines Harnweginfekts

Es gibt Bakterien im Urin und auch in der Harnwegröhre, diese gelangen beim Geschlechtsverkehr dann in die Harnblase, so dass dann eine Infektion erfolgt. Die Bakterien im Urin können verringert werden, in dem man über den Tag verteilt viel Wasser zu sich nimmt. Auch die tägliche Einnahme von Zitronen- oder Cranberrysaft helfen übermäßig viele Bakterien im Urin zu vermeiden und es kann somit einem Infekt vorgebeugt werden.

blasenentzündung blutWenn man morgens vor dem Frühstück einen Teelöffel Natron in ein Glas lauwarmes Wasser gibt, kann man den PH-Wert im Urin erhöhen und dadurch die Anzahl der Bakterien im Urin verringern.

Außerdem ist es wichtig, dass man häufig zur Toilette geht, so dass die Bakterien im Urin sich gar nicht erst ansammeln können. Es ist auch wichtig, dass man beim Toilettengang immer von vorne nach hinten das Toilettenpapier benutzt, damit keine Darmbakterien in die Harnwege kommen. Bei der Hygiene im Intimbereich sollte der ganze Scharmbereich mit warmen Wasser und ohne Seife gut gewaschen werden. Unterwäsche sollte immer bei 60 Grad in der Maschine gewaschen werden.

Wer unter wiederholte Harnwegsinfekte leidet, der sollte seine Bakterienkulturen genauer untersuchen lassen, damit ein Antibiotikum ganz gezielt eingesetzt werden kann. Von einem Urologen wird dann auch untersucht, ob die Blase beim Wasserlassen vollständig entleert wird oder ob andere anatomische Abweichungen vorhanden sind, die zu einer Ansammlung von Bakterien im Urin führen können.


Ähnliche Beiträge